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© 2007 Helmut Hanke  

The Best of 1977-2007

Während meiner Lehr- und Wanderjahre zwischen 1977 und 1985 ergaben sich des Öfteren Überlappungen von angestellten- und freiberuflichen Tätigkeiten. So war ich neben meiner Tätigkeit im Österreichischen Rundfunk auch als Disk-Jockey tätig. Und wenn die Auftragslage als Studiomusiker gerade nicht das gewünschte Einkommen sichern konnte, war ich mir keineswegs zu schade um nicht auch mal in der Bewachungsbranche tätig zu werden.

Klicken Sie auf die Firmennamen in der linken Navigation um mehr über meine ersten 30 Berufsjahre zu erfahren.

 

 

Ariola
PolyGram
Radio Valcanale
Joe Records
Hartlauer
Österreichischer Rundfunk | Ö3
Doblinger
Thomastik-Infeld
Vienna Symphonic Library

 

Vienna Symphonic Library

Wien, 2006 — One Man - One Vision, ein kongeniales Team und das Resultat sind die weltweit mit großem Abstand besten und mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichneten Produkte in Sachen gesampelter Orchesterinstrumente und Virtual Instuments. Tätig in den Bereichen Marketing & Sales, waren meinem Kreativpotenzial in den Disziplinen Texting und Grafikdesign nahezu keine Grenzen gesetzt.

Ich gestaltete Newsletter, Presseaussendungen und Pressemappen, Kataloge, Folder und Anzeigen für internationale Fachzeitschriften.

Neben der Unterstützung unserer weltweiten Vertriebspartner war ich für die Vermittlung komplexer Fachinhalte durch Erstellung allgemein leicht verständlicher Textinhalte für Online- und Print-Publikationen unter Berücksichtigung der jeweils adressierten Zielgruppe zuständig. Dabei kamen mir meine fachübergreifenden Kenntnisse in den Bereichen Musik, Web-Design, Grafik und IT zugute.

Darüber hinaus war ich für das Content-Update der Firmen-Website verantwortlich und konnte aufgrund meiner Fähigkeiten in HTML, JAVASCRIPT, CSS und FLASH die Usability in wichtigen Teilen der Website entscheidend mitgestalten.

Weiters war ich für das Controlling im Rechnungswesen sowie für die Erstellung monatlicher Sales-Reports zuständig und in ständigem Kontakt mit Journalisten, Grafikern, Druckereien und Dienstleistern im Bereich digitaler Medienproduktion.

Offizielle Website

Thomastik-Infeld

Wien, 1999 — Das 1919 gegründete Traditionsunternehmen war meine nächste Station. Beschäftigt als Whole Sales Manager gelang es mir, nach nur 18 Monaten Firmenzugehörigkeit den Umsatz der Vertriebsabteilung zu verdoppeln und den Gewinn zu verdreifachen!

Bei Thomastik-Infeld hatte ich neben meiner kaufmännischen Tätigkeit die Möglichkeit, meiner Kreativität in den Bereichen Desktop-Publishing, Grafik und Web-Design freien Lauf zu lassen. Ich gestaltete die Firmen-Website und errichtete und administrierte das abteilungsinterne Computernetzwerk.

Hier ein kleiner Video-Schnipsel aus dem Film „...denn zum Küssen sind sie da“, in dem Alex Cross, gespielt von Morgan Freeman, seiner Nichte Naomi Dominant Violinsaiten von Thomastik-Infeld schenkt. Unaufdringliches Product Placement.

Offizielle Website (Internationale Site)
Offizielle Website (Vertrieb Österreich)

Musikverlag Doblinger

Wien, 1990 — Nach Jahren der freiberuflichen Tätigkeit war ich auf der Suche nach etwas „Solidem". Das traditionsreiche Musikhaus Doblinger passte da wie ein Maßschuh. Als kaufmännischer Angestellter konnte ich hier meine Kompetenzen um die Bereiche Instrumentenkunde und Verlagswesen entscheidend ausweiten. Unter anderem war ich mit dem Großhandel von „Studio 49" ORFF-Instrumenten betraut.

Nach acht Jahren Firmenzugehörigkeit entschloss ich mich, ein Jahr Auszeit zu nehmen. In diesem Jahr vertiefte und erweiterte ich meine Kenntnisse in den Bereichen Hard- und Software und gestaltete grafische Benutzeroberflächen für Pocket-PC’s und Smartphones.

Offizielle Website

Österreichischer Rundfunk | Ö3

Wien, 1985 — Als Moderator, Journalist und redaktioneller Mitarbeiter erhielt ich eine Ausbildung in Sprech- und Atemtechnik bei Viktor Handlos, moderierte „Treffpunkt Ö3" und „Die Sommerparade", produzierte zahlreiche Beiträge und die Kennung für „Das Ö3-Hitradio".

:: Das Ö3-Hitradio
 
:: Die Sommerparade
 

Gerd Bacher ging, Teddy Podgorsky kam. Rudi Klausnitzer wechselte zu den Vereinigten Bühnen und Dieter Dorner wurde Interims-Chef von Ö3. Der Sender übersiedelte von Wieden nach Döbling und ich beschloss nach sechs Jahren ORF, meine beruflichen Zelte anderswo aufzuschlagen.

Offizielle Website

Hartlauer

Wien, 1983 — Wie der Zufall manchmal so spielt, traf ich bei einem privaten Einkauf in einer Hartlauer Filiale einen ehemaligen Kollegen aus der Zeit bei Polygram. Dieser war nach der Umstrukturierung bei Polygram bei Hartlauer gelandet und suchte dringend einen Schallplatten-Zentraleinkäufer. In dieser Position war ich für die Disposition und die Verteilung von Tonträgern im österreichweiten Filialnetz der Firma zuständig.

Als die Tonträgerzentrale nach Steyr übersiedelte, war ich aktiv an deren Aufbau beteiligt, wohnte einige Monate in Steyr, verließ aber danach das Unternehmen, um meine Ziele in Wien weiterzuverfolgen.

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Joe Records

Wien, 1982 — Das Italien-Projekt war für mich abgeschlossen. Zurück in Wien, traf ich Vorbereitungen zur Produktion einer Single und suchte nach einem geeigneten Label. Die entstandene Produktion landete in der Ö3-Hitparade und bescherte attraktive Einkünfte aus den Tantiemen von AKM und AustroMechana.

Meine bis dahin erworbenen Branchenkenntnisse und mein Engagement resultierten in einer Anstellung als Head of A&R. In dieser Funktion handelte ich einen Vertriebsvertrag mit der Ariola Schallplatten GmbH. aus, organisierte Präsentationen, entwarf Covers, Aussendungen und gestaltete ein neues Firmenlogo.

Weiters war ich für Radiobemusterungen und den Kontakt zu Fachjournalisten und Redakteuren zuständig und hielt ständig Ausschau nach neuen, förderungswürdigen Talenten.

Radio Valcanale

Tarvis (Italien), 1982 — Durch die bereits in Wien vorproduzierten Sendungen für SONY BMG wurde Willi Weber, einer der ersten und erfolgreichsten Pioniere des Privatradios, auf mich aufmerksam und bot mir die Mitarbeit bei einem der ersten Privatsender in Italien an.

Der Sender lag an der Grenze zu Österreich und so reiste ich mehrmals im Monat nach Tarvis. Als Tagessprecher arbeitete ich von 05:00 - 23:00 Uhr als Moderator, Redakteur und Musikprogrammierer. Eine gute, wenn auch harte Vorbereitung auf meine spätere Tätigkeit bei Ö3.

Willi Weber galt in Kärnten jahrelang als „Radio-Rebell“, da er schon vor der Rundfunk-Liberalisierung von Italien aus vorerst den Raum Villach und in der Folge nahezu ganz Kärnten mit seinen Radioprogrammen versorgt hatte.

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PolyGram Musikunternehmen

Wien, 1981 — Beschäftigt als kaufmännischer Angestellter der Importabteilung, war ich mit der telefonischen Verkaufsakquisition, Disposition und der Erstellung monatlicher Verkaufsstatistiken betraut.

Während des Disco-Booms profitierte PolyGram vom US-Markt und steigerte dort den Marktanteil von 5 auf 20 Prozent – kurzfristig stieg PolyGram zur weltweit größten Plattenfirma auf.

In den 80er Jahren folgte dann der Fall. Ab 1980 fuhr PolyGram gewaltige Verluste ein, offizielle Dokumente beziffern den damaligen Nettoverlust auf 220 Millionen US-Dollar. Einige Angestellte wechselten zur Konkurrenz oder verblieben in anderen Positionen in der Firma. Ich bekam ein interessantes Angebot von einem Radiosender in Tarvis und schlug meine beruflichen Zelte in Italien auf.

In weiterer Folge wurde die Firma an Seagram verkauft und ging in der Universal Music Group auf. Durch den Verkauf von Seagram an den französischen Mischkonzern Vivendi im Jahre 2000 gehört diese heute Vivendi Universal.

Ariola Schallplatten GmbH

Wien, 1977 — Hier absolvierte ich von 1977 bis 1980 meine Ausbildung zum Großhandelskaufmann für audiovisuelle Medien mit den Schwerpunkten Musikproduktion, Tonträgerherstellung und Vertrieb.

Ich hatte das große Glück, von Stephan Friedberg, Doyen der Branche und Sachverständiger für das Falco-Erbe, als Lehrmeister zu profitieren. Ein großartiger Mensch, der mit seiner humanistischen Lebenseinstellung meine Persönlichkeit bis heute nachhaltig prägte. Auch Egmont „Monti“ Lüftner gehört zu den vielen herausragenden und faszinierenden Menschen, mit denen ich während dieser großartigen Zeit arbeiten durfte.

Weiters hatte ich während meiner Zeit bei ARIOLA das Privileg, Mickie Most, einem der weltweit erfolgreichsten Musikproduzenten, in dessen Londoner RAK-Studios zu begegnen.

Nach bestandener Handelskammerprüfung im September 1980 verblieb ich noch bis zum 30. April 1981 als Vertriebsassistent in diesem Unternehmen.

Für ARIOLA produzierte ich in weiterer Folge bis 1983 eine wöchentliche Radiosendung, die im italienischen Privatsender Radio Valcanale ausgestrahlt wurde.

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