Pressestimmen

Philipp Wagner - Kronen ZeitungPhilipp Wagner
Kronen Zeitung vom 14. September 2012:

Gedenktafel erinnert an
Schweizer Kinderhilfe

Ein berührender Festakt fand kürzlich im Palais Liechtenstein am Alsergrund statt. Zum Dank für die große humanitäre Hilfe der Schweiz und Liechtensteins nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde eine Gedenktafel enthüllt.

Die meisten Österreicher kennen die Not der ersten Nachkriegsjahre nur noch aus Erzählungen. Jene, die sie am eigenen Leib erlebt haben, werden diese Zeit aber nie vergessen. Genauso wenig, wie die Hilfe unserer westlichen Nachbarländer. 35.000 österreichische Kinder waren von 1945 bis 1949 für mehrere Monate zur Erholung bei Gastfamilien in der Schweiz und in Liechtenstein. Organisiert wurden die Transporte vom Roten Kreuz und der Caritas. „Auf diese Weise sind viele langjährige Freundschaften entstanden, und wir empfinden bis heute ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit“, so Erich Sinor, Präsident des „Clubs der ehemaligen Schweizerkinder“. Mit der Gedenktafel wird die Erinnerung daran wach gehalten.

Bericht herunterladen Hier der Bericht als PDF-Datei.

 


Neue Vorarlberger TageszeitungAutor unbekannt
Neue Vorarlberger Tageszeitung vom 8. September 2012:

Schweizerkinder

WIEN. Der Klub der ehemaligen „Schweizerkinder“ enthüllte gestern in feierlichem Rahmen eine Gedenktafel beim Palais Liechtenstein in Wien. Diese erinnert an die Hilfe der Schweiz und Liechtensteins am Ende des Zweiten Weltkrieges: 35.000 österreichische Kinder aus bedürftigen Familien wurden damals in diese beiden Länder gebracht und „aufgepäppelt“.

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Dieter Kindermann - Kronen ZeitungDieter Kindermann
Kronen Zeitung vom 31. Juli 2005:

Verschickte Kinder

Man sieht sie noch auf vergilbten Fotos und alten Wochenschau-Aufnahmen. Die Kinder nach 1945 mit Koffern und Rucksäcken in zerbombten Bahnhöfen. Sie wurden nach halb Europa zum Aufpäppeln verschickt: nach Belgien, in die Niederlande, nach Portugal, Spanien und vor allem in die Schweiz.

Am 3. November 2005 wird vom Wiener Franz-Josefs-Bahnhof ein Sonderzug nach Bern auf die Reise geschickt: mit längst erwachsen gewordenen Nachkriegskindern, die, wenn möglich, ihre Pflegeeltern treffen sollen. Der Höhepunkt dieser Nostalgiefahrt: ein Empfang bei der Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey.